2002 – Tatort Kiste 2

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Inhalt

„Tatort Kiste“ ist ein halbstündiges Theater-Spektakel ohne Worte aber mit viel Musik.

Die Spielerinnen und Spieler zeigen mit Pantomime und Tanz eine Szenenfolge, die vom Grotesk-Skurrilen übers Komödiantische bis zum Poetischen reicht. Sie sehen uns z.B. als Schlümpfe, beim Untergang der Titanic, auf der Flucht, im Märchen und, und, und …

Alle Szenen entstehen aus der Musik und den Requisiten, die aus der Kiste kommen.

Lüneburger Stadtfest 2001 – Das vollständige Programm finden Sie bei Lüne-Info (hier klicken)Die zwischen Pop und Klassik wechselnden Musiktitel geben Tempo und Gefühl in unseren Programmen vor. „Tatort Kiste 1“ haben wir beim Tag der Niedersachsen 2001 in Lüneburg zehn Mal mit großem Erfolg aufgeführt . Auch beim 1. Christopher Street Day in Lüneburg und beim Stadtfest 2001 fanden wir ein begeistertes Publikum. Auch die Nachfolgeprogramme waren bzw. sind ebenso erfolgreich.

Seit Mai 2005 gibt es eine neue „Kiste“. Wir habend as Beste aus den ersten drei Programmen verwendet und es mit einigen neuen Ideen angereichert. Zu sehen waren wir damit z.B. auf dem Stadtfest 2005 in Lüneburg.

Anforderungen

Wir brauchen nicht viel: eine gute Stereoanlage mit CD-Spieler (CD-R – tauglich) zum Beschallen des Publikums und eine Spielfläche von möglichst nicht unter 7 x 5 Metern.
Zum Preis für einen Auftritt kommen auch GEMA-Gebühren.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse frühzeitig!

Bericht vom Tag der Niedersachsen

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Jedes Jahr richtet eine andere Stadt unseres Bundeslandes den Tag der Niedersachsen aus. In 2001 war es Lüneburg.

Das rampenlichtschrift hat seit seiner Gründung 1998 an fast jedem Tag der Niedersachsen teilgenommen:

  • 1998 in Meppen gingen uns irgendwann die Regenlieder, nicht aber die gute Stimmung aus.
  • 1999 in Bückeburg holten wir uns alle einen Sonnenbrand und hatten viel Spaß – genau wie das Publikum.
  • 2000 setzten wir beim Tag der Niedersachsen in Peine aus. Der Hinderungsgrund war aber ein schöner: die Hochzeit von Kirstin und Gerrit!

logo_grossHatten wir bisher auf Sketche gesetzt, wollten wir in Lüneburg einmal etwas Besonderes machen. Und so entstand die Idee zu Tatort Kiste: eine halbstündige Szenenfolge, ganz und gar zu wechselnder Musik, mit Tanz und Pantomime, temporeich, skurril, poetisch, komisch – sprich sehr abwechslungsreich. Und alle Requisiten, die wir brauchen, sollten aus der Kiste kommen.

Die sieben Spielerinnen und Spieler (Tatjana Meyer, Kirstin Rechten, Christian Baumgarten, Jürgen Baumgarten, Michael Bischof, Alexander Köpp und Jochen Zachow) entwickelten die Inszenierung gemeinsam, unter Zuhilfenahme solch inspirierender Faktoren wie Sekt und Musik aller Kategorien.

 

rl5Was dabei heraus kam, überraschte uns selbst: nämlich das Highlight des Programms auf der Bühne des Landesverbands Niedersächsischer Amateurbühnen! Auch alle anderen teilnehmenden Gruppen erreichten viel Publikum, doch bei uns blieben stets die meisten stehen. „Ungefähr 350 Zuschauer“, schätzte Detlef Knauer von der Theatergruppe Holler Firlefanz anerkennend am Samstag bei einem unserer Auftritte. Mit zwei Vorführungen hatten wir also ungefähr genausoviel Publikum, wie sonst bei einer ganzen Aufführungsreihe unserer abendfüllenden Stücke! Nur schade, dass wir jetzt kein Eintrittsgeld nehmen konnten… ;-))

 

publikum2Eigentlich sollten wir ja „nur“ acht Mal auftreten. Und nachdem wir von den Proben wussten, wie anstrengend unser Programm ist (wer jetzt müde grinst, sollte mal mit uns „Schwanensee“ tanzen!), schien uns das auch mehr als genug. Doch dann fiel das Kleine Keller Theater vier Tage vor Beginn der Veranstaltung wegen Erkrankung eines Mitspielers aus, und das rampenlichtschrift bekam deshalb noch einen weiteren Auftrittstermin zugeteilt. Und weil uns die Begeisterung des Publikums anstachelte, traten wir am Samstag nach dem offiziellen Ende des Programms auf unserer Bühne von uns aus noch ein weiteres Mal auf. (Wer sagt da: „Rampensäue“???)Insgesamt zehn Mal also spielten, hüpften und tanzten wir auf der Bühne am Schrangenplatz. Und immer jubelte das Publikum begeistert! Manche kamen sogar mehrfach, brachten beim zweiten Mal noch Freunde mit. Unnötig zu sagen, dass wir im siebenten Theaterhimmel schwebten.

 

rl3Die Bilanz am Sonntag Abend: zahlreiche eingedrückte, verbeulte, eingerissene oder zerbrochene Requisiten und durchgetanzte Strümpfe (wo gehobelt wird, fallen halt auch Späne…) sowie sieben mit zahlreichen blauen Flecken, verkaterten Muskeln, schmerzenden Gelenken und Plattfüßen gesegnete, völlig erschöpfte aber überglückliche Darsteller – und ungezählte begeisterte Zuschauer.

Das Programm „Tatort Kiste“ kam so gut an, dass wir schon einige Angebote für weitere Auftritte haben. Wenn auch Sie interessiert sind, melden Sie sich bitte frühzeitig wegen einer Terminvereinbarung.

Alle Fotos auf dieser Seite nutzen wir mit freundlicher Genehmigung von Lüne-Info. Dort finden Sie viele weiter Foto-Impressionen von Tag der Niedersachsen, auch vom Trachtenumzug.

Informationen zu den anderen mitwirkenden Gruppen finden Sie auf den Seiten des Landesverbands Niedersächsischer Amateurbühnen.

Tatort Kiste 2

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Folgende Auftritte mit „Tatort Kiste 2“ haben in 2002 stattgefunden:

  • Tag der Niedersachsen in Northeim 8. und 9. Juni
    Sieben Mal zeigten wir dort mit großem Erfolg unser neues Programm.
  • Stadtfest 2002 in Lüneburg am Sonntag, 23. Juni
  • Christopher Street Day (CSD) in Lüneburg, 20. Juli
    Auf der Bühne im Clamartpark, 15:45 Uhr
  • „Kultur rund um die Uhr“, 17. August
    Im Rahmenprogramm zur Kulturmesse im Glockenhaus spielten wir im Glockenhof in Lüneburg. „Die Rampenlicht-Crew schwitzte und wurde bejubelt“, schrieb die Lüneburger Landeszeitung am 19. August darüber. Wir freuen uns darüber, dass wir es trotz seeehr kleiner Bühne und viiiiel zu leiser Musik geschafft haben, die Zuschauer zu begeistern.
  • „Theater im Aufwind“ – Theatertage in Blenhorst bei Nienburg zum 50jährigem Bestehen des Landesverbands Niedersächsischer Amateurbühnen, 17. und 18. August. Hier waren wir offizieller Programmhöhepunkt nach den Festreden am Samstag (*freu*).
    Weil (wie so oft bei derartigen Anlässen …) sich der Programmablauf mehr und mehr verzögerte wurde unser Auftritt auf direkt nach dem Abendessen verschoben. Zum Glück tanzte auch voller Bauch gut …
    Am Sonntag spielten wir noch einmal – und wie ursprünglich geplant vor dem Essen …
  • „Kaltenmoor feiert“, 31. August
    Um 13:45 Uhr begann unser Auftritt auf der großen Bühne, die nach unserem Empfinden gerne noch etwas größer hätte sein dürfen, doch verglichen mit der Spielfläche vor dem Glockenhaus war es der reinste Luxus.
    Alles ging gut trotz heftiger Winde (Paravents eignen sich auch für eine Segelregatta) und obwohl Gerrit arg kränkelte mit Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit (Moment mal – und wir dachten, seine Frau wäre schwanger ?!?).
  • Bazar und Sommerfest im Gemeindehaus St.-Michaelis Süd, Sonntag, 8. September.
    Wir spielten zweimal direkt auf der Straße (die aber nicht nur unseretwegen gesperrt wurde …), und unser jüngeres Publikum sah vom Dach des Spielmobils der Stadt Lüneburg (einem alten Feuerwehrwagen) zu. Wie immer bei unseren Auftritten war gutes Wetter, und erstmals mischte auch klein-Hannah Rechten (drei Jahre alt) kurz mit.
    Erstaunlich: eine direkte Nachbarin des Gemeindehauses kannte uns noch nicht. Was müssen wir in den letzten vier Jahren still und unauffällig gewesen sein 🙂

Fotos

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Von unserem Auftritt mit „Tatort Kiste 1“ bei Tag der Niedersachsen finden Sie hier.